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Das sagt die Wissenschaft:

Die Fakten über die Eishöhle

Höhlenentstehung

Die Eisriesenwelt ist ein Höhlenlabyrinth von über 40 Kilometern Gesamtganglänge. Die Entstehung erstreckte sich über einen sehr langen Zeitraum. Die ersten Spalten und Klüfte im Kalkfelsen entstanden bereits im Zuge der Gebirgshebungen vor etwa 100 Millionen Jahren. Durch chemische Auflösungsvorgänge und Wassererosion über Jahrtausende hinweg vergrößerten sich die unterirdischen Spalten und es wurden große Hohlräume ausgeformt. Die Höhlen in den Alpen sind auch heute noch in einem Entwicklungsprozess, wenngleich sich viele Höhlensysteme – auch große Teile der Eisriesenwelt – durch Austrocknung nicht mehr bedeutend weiterentwickeln.
 

Eis in der Höhle

Es gibt verschiedene Systeme, die Höhleneis verursachen. Die Eisriesenwelt ist eine dynamische Eishöhle. Das bedeutet, dass die Höhlengänge und Klüfte eine Verbindung von tiefer gelegenen Eingängen zu höher gelegenen Öffnungen bilden, die einen Luftzug – ähnlich wie in einem Kamin – ermöglichen.

 

Je nach Außentemperatur herrscht im Gebirgsinneren eine entweder kühlere oder wärmere Temperatur vor, die aufgrund besonderer thermischer Bedingungen zustande kommt. Das führt dazu, dass im Winter, wenn die Luft im Berg wärmer ist als außerhalb, kalte Luft in den Berg einströmt und den unteren Teil der Höhle auf unter 0°C abkühlt.

 

Wenn nun im Frühjahr Schmelzwasser durch die Felsritzen einsickert und in den unterkühlten Bereich der Höhle kommt, gefriert es und bildet die großartigen Eisgebilde im Bergesinneren.

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